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"in-tact 2005" IN
HAMBURG HAT BEGONNEN
Am heutigen Monat (03.10.2005) hat das internationale Projekt "in-tact 2005"
in der Hamburger Kampnagel-Fabrik begonnen. Über 40 junge Menschen aus Hamburg,
Arad (Rumänien) und Medellin (Kolumbien) werden in 12 Tagen der Leitung des
renommierten Musikers Gunter Hampel und seiner "Musik und Dance-Companie" ein
Rhythmus-Spektakel entwickeln. Premiere des Spektakels: 13.10.05. Am 06.10.05
werden Gruppen aus Kolumbien "Viviendo y Soñando" und aus Rumänien "Prenzent"
ebenfalls auf Kampnagel ihre eigenen Programme präsentieren, am 07.10.05 spielt
dort Gunter Hampel mit seiner Musik & Dance Companie.

FREIBURGS OBERBÜRGERMEISTER LÄDT ZUM EMPFANG
Der Oberbürgermeister der Stadt Freiburg, Dr. Dieter Salomon, hat die
Schirmherrschaft für das Gastspiel der "Escuela de la Comedia y del Mimo"
in Freiburg übernommen. Das Zirkusprojekt aus Granada in Nicaragua ist auf
Einladung vom "Südwind e.V." vom 3. 10. bis 5.10 in Freiburg im Breisgau zu
Gast.
Der Freiburger Circus Harlekin begrüßt die jungen "KollegInnen" aus Nicaragua
mit einer Zirkusaufführung am 03.10.05 und der Oberbürgermeister lädt die
Jugendlichen am 4.10. vormittags zum Empfang ins Rathaus ein. Aufführungen des
neuesten Programms der Gruppe gibt es in Freiburg am 4.10. um 17 Uhr im
Droste-Hülshoff Gymnasium und am 5.10. um 16 Uhr im Kulturzentrum E-Werk.
CREAR VALE LA PENA AUF DEM WEG ZUM OLYMP (und nach Osnabrück)
Nach der begeisternden Europa-Premiere ihres neuen Stückes "Argentina es
afuera"
am 17.09.05 in Kiel
machte die Gruppe am 23.09.05 beim Kongress "Kinder zum Olymp" in der
Kampnagelfabrik in Hamburg
Station.
Um 12.00 Uhr zeigten die jungen TänzerInnen Teile ihres
Programmes vor mehr als 500 internationalen Gästen. Die Präsidentin von "Crear
vala la Pena", Inés Sanguinetti, präsentierte das Projekt mit einem Video. Am Sonntag
(25.09.05) wird Crear vale la Pena
wieder beim Osnabrücker Fest zum Weltkindertag auf dem Theatervorplatz
dabei sein und zusammen mit MAITI NEPAL und der "Escuela de la Comedia y del Mimo"
das Bühnenprogramm bestreiten.
DEN KINDERN EINE STIMME GEBEN
Der
Weltkindertag in München fand in diesem Jahr auf dem Gelände
Bundesgartenschau 2005 statt. Ein große Wiese wurde für einen Tag zum Spieleparadies
fürKinder umgewandelt, mit einem Zirkuszelt in der Mitte.
Unter dem Motto "Kinder einen Stimme geben" waren auch die Kinderrechts -
Organisationen ECPAT-Deutschland und Kindermissionswerk "Die Stermsinger"
an diesem Programm beteiligt. Sie hatten als Höhepunkt des Nachmittags MAITI
NEPAL eingeladen, die im Rahmen der KinderKulturKarawane durch die Schweiz und
Deutschland reisen. Und als Ehrengast hatte auch Reinhold Messner sein Kommen
zugesagt. Er wurde vor allem von den Mädchen aus Nepal begeistert empfangen und
trug mit Sicherheit dazu bei, dass die Lieder und Tänze der Gruppe mit nochmehr
Spielfreude und Präzison präsentiert wurden. Fast 200 Menschen unterschiedlichen
Alters gingen begeistert bei dem Programm mit unter ihnen dann ebene Reinhold
Messner, Ann-Katrin Bauknecht, die Generalhonorarkonsulin von Nepal und
Anuradha Koirala, die Gründerein von MAITI NEPAL.
Crear vale la Pena - Kreativität lohnt sich
Crear vale la Pena
aus Buenos Aires ist wieder in Deutschland. Vom 06. - 28.09. werden sie
vor allem in Kiel und Bremen zu Gast sein. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt in
Kiel das Projekt vor:
Selbstverwaltete Kulturzentren für Jugendliche in den Slums
von Buenos Aires. Das Theatergespräch handelt über die
Möglichkeiten einer solchen Einrichtung und über Kunst als
Chance, die Armutsfalle zu durchbrechen. Im Gespräch: Ines
Sanguinetti (Präsidentin von Crear Vale la pena), Juan
Pena (Präsident von El Otro), Daniel Karasek
(Schauspielintendant), Norbert Aust (Leiter des Theater
im Werftpark), Nahmen Roeloffs (Kinder- und
Jugendhilfeverbund) Moderation: Robert Harbeck
(Schriftsteller)

ATEMBERAUBEND!
Kulturflohmarkt am "Museum der Arbeit" in Hamburg. Die Menschen drängen sich
bei herrlichem Wetter zwischen den Flohmarktständen. Plötzlich klingen aus der
Mitte des Areals treibende afrikanische Klänge. Diejenigen, die sich umdrehen,
wundern sich, dass aus der Menschentraube um diesen Platz plötzlich Menschen in
farbigen Kostümen erheben. Nach und nach wird die Menschenpyramide immer höher,
bis am Ende fünf junge Menschen übereinander stehen. Eine der Nummern eines
Programms der Gruppe MUTOTO CHAUD aus der DR
Kongo, das sie am Samstag und Sonntag in Hamburg vorgestellt haben.
Bodenakrobatik, Menschenpyramiden, Balanceakte - ein Programm, bei dem den
Zuschauern immer wieder der Atem stehen bleibt. Mit höchster Konzentration
spielen die jungen Artistinnen und Artisten ihr Programm und dennoch wirkt es
immer leicht und entspannt. Treibende Musik und Gesänge untermalen die Arbeit
der Akrobaten und bringen das Publikum in Bewegung. Die, die gehen, halten die
Spannung nicht mehr aus. Die, die bleiben, applaudieren am Ende begeistert,
ziehen kopfschüttelnd von dannen: wie machen die das nur, ohne sich zu
verletzen?
MITTEN IM KRIEG
Liedtexte auf Spanisch und Deutsch. Dazu
einige der Songs als mp3-file. Bei "Viviendo y Soñando"
ist jetzt der größte Teil des Programms zu finden, das die Gruppe in Europa
präsentieren wird. Neben Texten wie "Mitten im krieg", "Ich kann nicht leben"
oder "So ist mein Viertel" von der SOCIEDAD FB7, findet man dort auch "Ich heiße
Cumbia" oder "El Sanjuanero" von der CHIRMIA POLARIS.

ALAS DE COLIBRI BEKOMMEN PREIS FÜR DAS PROJEKT
CAMORRA
Wenige Wochen vor ihrer Reise nach Europa haben die ALAS DE COLIBRI aus
Puerto Esperanza in Cuba einen Preis verliehen bekommen. Das Projekt CAMORRA in
Puerto Esperanza, das von den ALAS DE COLIBRI aktiv mit geprägt wurde, ist wegen
seiner hervorragenden sozial-kulturellen Erfolge von der cubanischen Regierung
ausgezeichnet worden.
Die Freude der jungen DarstellerInnen und TänzerInnen über diese Auszeichnung
war natürlich sehr groß, zumal sie in eine Zeit fällt, in der das Projekt sich
bei der kubanischen Bürokratie um eine "Erlaubnis" nach der anderen kümmern
muss.
DEUTSCHE WELLE berichtet über den MMCC in
Paderborn
In seiner Reportagen-Serien "mittendrin.de" im Rahmen des
"Funkjournals" hat die
Deutsche Welle am 16.08.05 eine 3:21min-Reportage über den
Mobile Mini Circus for Children aus
Kabul gesendet. Livetöne und Interviews mit den jungen Artistinnen, ihren
Trainern und Zuschauern beim Weltjugendtag in Paderborn (als
mp3-file: 1.368 KB) geben einen prägnanten und informativen Einblick in die
Arbeit des Projektes in Afghanistan.

KinderKulturKarawane
begeistert Tausende junger Katholiken
Bei Veranstaltungen zum Weltjugendtag 2005 in Paderborn, Lüdenscheid,
Osnabrück und Münster am Wochenende vom 12. - 14.08.2005 konnten der
Mobile Mini Circus for Children,
Viviendo y Soñando und die
Escuela de la Comedia y del Mimo
Tausende von jungen Menschen begeistern. Mit dabei war auch die Hamburger Band "HotSchrott",
die in Paderborn und Lüdenscheid mit den Gruppen der KKK 2005 zusammen auftrat.
"THEY HAVE A DREAM" - KinderKulturKarawane
2005 startet in die Herbstsaison
Von einem "Auftakt nach Maß" konnten zumindest einige Bundesligavereine am
ersten Augustwochende zum Start in die neue Saison sprechen. Einen "Auftakt nach
Maß" bot auch der MOBILE MINI CIRCUS
FOR CHILDREN aus Kabul beim
Internationalen Gauklerfestival in Koblenz für die KinderKulturKarawane
2005. Obwohl die 12 jungen ArtistInnen nach einer langen Reise erst am Vormittag
in Frankfurt gelandet waren, begeisterten sie das Publikum zunächst im Rahmen
des Kinder-Programms des Festivals, später dann noch einmal in der Koblenzer
Innenstadt. "Das exportierte Lachen" (so die
FAZ vom
07.08.2005) steckte das Publikum an. Nach weiteren Auftritten in Koblenz
wird der Zirkus bei der Sail 2005 in Bremerhaven zu Gast sein ( 10. + 11.08.05) und
dann beim Weltjugendtag in Paderborn und in Lüdenscheid (12. + 13.08.05)
„Compañero
Eppelein und die Revolution am Río Pegnitz“,
herausgegeben von Karin Gleixner, Rainer Huhle und Karin Falkenberg, enthält
über 65 Beiträge von bekannten und unbekannten Autoren aus Nürnberg und San
Carlos, die sich mit den vielfältigsten Facetten, Erlebnissen und Erfahrungen im
Rahmen der Städtepartnerschaft Nürnberg - San Carlos auseinandersetzen. Das Buch legt, zum Teil auch in
Spanisch, Zeugnis ab von den vielfältigen kulturellen, persönlichen wie projektbezogenen Kontakten. Es ist eine sehr persönliche Bilanz von 20 Jahren
Partnerschaft zwischen Nürnberg und San Carlos.
Lesermeinungen: „Echt klasse “,
„...ein schöner Meilenstein für eine Städtepartnerschaft“, „gelungenes Werk“,
„konnte gar nicht mehr aufhören, darin zu schmökern“, „superinteressant und
unterhaltsam“, „bin begeistert von der großen Bandbreite der Texte“.
Brochiert, 280 Seiten, ca. ein Fünftel auch in spanischer Sprache
160 Abbildungen, davon 38 in Farbe, € 12,-,
ISBN 3 - 927332 - 25 - 9
Bezug: Stadt Nürnberg, Amt für Internationale Beziehungen, Weinmarkt 4, 90480
Nürnberg , e-mail: ib@stadt.nuernberg.de
, Telefon: +49-911-231 5043
»Wenn
die Straßen sprechen könnten ...«,
Im Rahmen des weltweiten Proektes "Die Straße in der ich wohne" hat auch die
Stadt Nürnberg einen Beitrag geleistet. Sie hat Kinder der Partnerstadt San
Carlos gebeten, von ihrem Alltag und ihren Träumen zu erzählen. Mehr als 170
Briefe sind in Nürnberg eingegangen und knapp die Hälfte davon wurde in diesem
Buch abgedruckt. Eine Lesermeinung: „Was ich bisher gesehen und gelesen habe,
ist ungemein geradlinig, offen und deshalb sehr beeindruckend. Die Kinder
sprechen wirklich unverschlüsselt und direkt aus, was ihnen durch den Kopf geht.
Dieses Buch bietet wirklich eine neue Sicht der Dinge.“
Brochiert, 84 Seiten, zahlreiche Abbildungen, z. T.
in Farbe
Komplett zweisprachig (spanisch und deutsch), € 6,-,
ISBN 3 - 927332 - 26 - 7
Bezug: Stadt Nürnberg, Amt für Internationale Beziehungen, Weinmarkt 4, 90480
Nürnberg, e-mail: ib@stadt.nuernberg.de
, Telefon: +49-911-231 5043
Generalprobe
in Kathmandu
In der vorletzten Juliwoche gab es bei MAITI NEPAL in Kathmandu eine Genralprobe
für das Programm, das die Gruppe in Europa vorstellen wird. Wer die Gruppe
kennt, dass es nicht die "letzte Generalprobe" war und am Programm gefeilt
werden wird bis zur Premiere in Europa in Thun im "Schadausaal".
Das Programm wird in diesem nach noch vielseitiger sein, als vor zwei Jahren.
U.a. werden zusätzlich ein religiöser und ein supermoderner Hindi Pop Dance
gezeigt werden.
CREAR VALE LA PENA kommt wieder nach Europa
Auch in diesem Jahr wird CREAR VALE LA PENA, aus Buenos Aires wieder
nach Europa kommen. Dabei steht ein längerer Aufenthalt in Kiel für verschiedene
Projekte
im Mittelpunkt.
Geplant sind aber auch Gastspiele mit ihrer Produktion "Die
Niemands" im "tanzhaus nrw" in Düsseldorf, beim Festival "explosive!" in
Bremen und in Berlin. Genaue Termine werden demnächst hier veröffentlich werden. "Crear vale
la Pena" wird zudem die KinderKulturKarawane beim Kongress
"Kinder zum Olymp" am
23.09.05 in der Hamburger Kampnagel-Fabrik vorstellen.
Upsala-Zirk aus St. Petersburg wieder auf Deutschlandreise
Im Juli und August wird der UPASALA-Zirk aus St. Petrsburg wieder auf
Deutschlandreise gehen und dabei auch eine Woche in den Niederlanden zu Gast
sein. Zum ersten Mal soll ein Stück von UPSALA auf einem literarischen Werk
basieren: „Die Schlucht“ von Konstantin Sergijenko. Die Novelle aus dem Jahre
1979 ist aus der Perspektive einer obdachlosen Hundemeute erzählt. Die Themen,
um die sich das Stück dreht, Vertrauen und Verrat, Recht auf Freiheit und um
Aufbegehren gegen die Mächtigen sind jedoch auch menschliche Themen... . Mehr
Informationen zum UPASALA-Zirk findet man
hier. Den aktuellen
Tourplan 2005 kann
hier
einsehen.
AFGHANISTAN in Unterricht und Bildungsarbeit
Material- und Linkhinweise zu Afghanistan und Themen wie Landminen, Flucht
und Migration, Frauen oder Islamischer Glaube hat die Hamburger
Erziehungswissenschaftlerin Dr. Friderike Seithel für die KinderKulturKarawane
zusammengestellt. Zur Vor - und Nachbereitung eines Besuches des
MOBILE MINI
CIRCUS FOR CHILDREN ist die Sammlung von Informationen gedacht. Sie wird durch
die kommentierten Linkhinweise und einen Ideenpool zum "Umgang" mit Afghanistan
im Unterricht aber auch zu einem Dokument, das unabhängig von der
KinderKulturKarawane für den Unterricht genutzt werden kann. Die Informationen
können auch als RTF- bzw.
PDF-file auf den eigenen PC
geladen und aus gedruckt werden.
In Kürze werden die Material- und Linkhinweise auch zu den anderen Ländern der
KKK 2005 erscheinen.

MOBILE
MINI CIRCUS FOR CHILDREN aus Kabul
Morgens ein Kurs in Englisch, danach intensive Proben: Akrobatik,
Jonglieren, Singen. Die jungen ArtistInnen bereiten sich intensiv und voller
Begeisterung auf ihre Teilnahme an der KinderKulturKarawane 2005 vor.
Ausländische Artisten-Kollegen unterstützen die Zirkus-Kinder bei der
Erarbeitung eines vielfältigen und spannenden Programms. Und "Eingeweihte"
berichten davon, dass auch deutsche Volkslieder im KinderKulturhaus in Kabul zu
hören waren.

Das Wetter...
Als kleines Gimmick haben wir auf der Startseite jeder Gruppe der KKK 2005 die
aktuellen Wetterdaten zur Verfügung gestellt. Sie stammen von
www.wetter.com und sind nicht in allen
Fällen direkt aus den Orten, aus denen die Gruppen stammen, sondern aus der
Hauptstadt des Landes. Für Nicaragua haben wir bislang keine kostenlosen
Wetterdaten finden können.
TROUPE HAKILI SO gewinnt 1. Preis bei der "altonale
spassparade" in Hamburg
Tausende von Menschen säumten am vergangenen Sonntag (19.06.) bei der 7.
altonale spassparade in Hamburg-Altona die Straßen. Über 60 Gruppen nahmen
an dieser ebenso begeisternden wie schweißtreibenden Veranstaltung teil und
zogen fast vier Stunden durch Altona. Die "Troupe Hakili So" nahm in Kategorie
"Kinder und Jugendliche" teil und verausgabte sich fast völlig. Trommelnd,
singend und tanzend zogen die jungen Künstlerinnen und Künstler aus Burkina Faso
mit dem Zug mit, zwischendurch gab es Akrobatikeinlagen. Am Ende der Spassparade
ernnante die Jury die Kids aus Burkina Faso zum Sieger in ihrer Kategorie und
überreichten einen "Catering-Gutschein" im Wert von EUR 500,00. Die Begeisterung
der Gruppe war riesig, spontane Gesänge und Tänze die Folge.
Wer die Gruppe noch nicht erlebt hat, bekommt mit einem kurzen Zusammenschnitt
aus Österreich zumindest einen kleinen Eindruck. Die Datei kann entweder
heruntergeladen werden oder man sie (bei entsprechend schnellen Leitungen) als "Streaming
Video" sehen. Es handelt sich um eine ASF-Datei mit 4,8 MB.
Bitte hier klicken.
3 x GALA FÜR KINDERRECHTE
In diesem Jahr werden die Gruppen der KinderKulturKarawane gleich in 3
Städten eine GALA FÜR KINDERRECHTE gestalten. Am 18.09.05 wird es parallel eine
Gala in München im Rahmen der Bundesgartenschau und beim
Eine Welt Spielfest in Hamburg am Völkerkundemuseum geben. Eine Woche
später wird eine Gala auf dem Marktplatz in Osnabrück geben. In München
wird die Gala von "Maiti Nepal", "La Escuela de la Comedia y del Mimo" und "Viviendo
y Soñando" gestaltet. In Hamburg sind der "Mobil Mini Circus for Children', die
"Alas de Colibri" und "Mutoto Chaud" dabei. In Osnabrück stehen "Maiti Nepal",
die "Escuela de la Comedia y del Mimo" und die "Alas de Colibri" auf der Bühne.
KinderKulturKarawane 2005 ist in Dessau
gestartet
Die "Troupe Hakili So" aus Burkina Faso hat die KinderKulturKarawane
2005 bei einer Veranstaltung der UNICEF-Arbeitsgruppe in Dessau am 24.05.05
gestartet. Bis Mitte November werden insgesamt 93 junge Künstlerinnen und
Künstler und deren BegleiterInnen aus drei Kontinenten durch Deutschland, die
Schweiz, Österreich, Dänemark und die Niederlande reisen und nahezu 300
Aufführungen, Konzerte und Workshops geben. Hinzu kommen zwei internationale
Jugendtheater-Produktionen in Hamburg und Münster sowie insgesamt 8 Auftritte
beim Weltjugendtag im August in NRW.
Ausgezeichnet: Preis für
Mutoto-Filmproduktion "Survie"
Beim
diesjährigen Afrika-Filmfestival 2005 in Leuven (Löwen) in Belgien ist der
münsteraner Künstler Richard Nawezi, Leiter von kitunga.projekte und
Vorsitzender von Mutoto e.V., für den Dokumentarfilm "Survie" (Überleben) mit
einem Preis ausgezeichnet worden. "Mit seinem Engagement weist Nawezi auf die
Situation der Straßenkinder in der vergessenen Stadt Lubumbashi hin", so die
Festivalleiter des AFF, Guido Convents und Guido Huysmans. "Nawezi hat
denjenigen, die für die internationalen Medien unsichtbar sind, ein Gesicht
gegeben und dafür gesorgt, dass es die Stimme von Kongolesen ist, die selbst von
ihrem Schicksal erzählen."
"Survie" (DR Kongo 2003) entlarvt das oft gezeigte Markenzeichen Afrikas, das
lächelnde Kind, als ein trügerisches Bild. Der Film der beiden kongolesischen
Journalisten Patrick Kambala und Josué Mwamba zeichnet ein dichtes Portrait der
Situation von Straßenkindern in der kongolesischen Millionenstadt Lubumbashi,
die als Opfer der Armut auf den Straßen leben. Mit der Handkamera entdecken
Kambala und Mwamba die öffentlichen und geheimen Lebensräume der Kinder.
HIER GEBLIEBEN!
"Wir sind Kinder und Jugendliche dieser Welt. Auch wenn wir alle unterschiedlich
sind, leben wir zusammen auf dieser Erde. (...) Ihr nennt uns die Zukunft, wir
sind aber auch die Gegenwart und deshalb fordern wir:
(...)
Die Innenministerkonferenz soll für die über 200 000 nur "geduldeten"
Flüchtlinge endlich ein Recht auf Bleiberecht verabschieden und sich für die
vollständige Anerkennung der UNO Kinderrechte einsetzen."
Dieser Aufruf von Kindern und Jugendlichen an die Innenministerkonferenz der
Länder am 23./24.06.05 in Stuttgart wird inzwischen von vielen Menschen, vor
allem noch Berliner Kulturschaffenden unterstützt. Das Berliner Gripstheater hat
zu dieser Kampagne ein Theaterstück inszeniert, das am 02.05.05 Premiere hatte
und ebenfalls "Hier geblieben!" heißt. Auf der Website zur Kampgane (
www.hier.geblieben.net ) findet man
neben dem vollständigen Aufruf auch umfangreiches Material zum Thema Bleiberecht
und zum "Vorhalt" der Bundesregierung bei der Kinderrechtskonvention. Zudem kann
man dort Unterrichtshilfen für Grundschule und für die Sekundarstufe
herunterladen. Den vollständigen Aufruf selbst mit einer Unterschriftenliste,
die man an das GRIPS Theater zurücksenden kann, ist
hier als PDF-File herunter zu laden.
Trauer um Balkrishna Acharya
Der Gründer und Leiter der Rescue Foundation in Mumbai, dem ehemaligen Rescue
Center von Maiti Nepal, Balkrishna Acharya, ist in der Nacht zum
12.05.2005 durch einen Verkehrsunfall ums Leben gekommen.
Balkrishna hat sein Leben dem Kampf gegen Mädchenverschleppung und
Zwangsprostitution gewidmet. Er war es, der Hunderte Mädchen und junge Frauen
aus den Bordellen befreit und ihr Heimatland zurückgebracht hat.
Balkrishnas Vision war, die Zwangsprostitution minderjähriger Opfer aus den
Bordellen in Mumbai und Puna zu verbannen.
Balkrishna war ein einzigartiger Mensch! Sein Tod ist ein schwerer Verlust nicht
nur für die Rescue Foundation und Maiti Nepal, sondern für alle, denen er im
Kampf gegen Verschleppung und Zwangsprostitution zu einem Vorbild geworden ist.
Nachdem die Nachricht von seinem unfassbaren Tod Maiti Nepal erreichte, wurden
landesweit sämtliche Einrichtungen der Organisation geschlossen. Spontan
versammelten sich alle Mädchen und jungen Frauen sowie sämtliche Angestellte von
Maiti Nepal und gedachten seiner in einer bewegenden Trauerfeier. Als jene
Mädchen, die Balkrishna befreit hatte, sich vor seinem Bild schluchzend
verneigten, trat eine ergreifende Stille ein. In den Gesichtern der Mädchen
stand geschrieben, was wohl jeder in diesem Moment dachte. Balkrishna hat sein
Leben hingegeben, um diese Mädchen zu befreien!
Ausnahmezustand in Nepal aufgehoben
Am 29.04.2005 hat König Gyanendra von Nepal den Ausnahmezustand im Land wieder
aufgehoben. Damit ist die Informations- und Kommunikationsfreiheit wieder
hergestellt. So sehr dieser Schritt des Königs zu begrüßen ist, kann er
natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass die eigentlichen Probleme des
Landes noch nicht gelöst sind. Karl-Heinz Krämer vom Südasien-Institut der
Universität Heidelberg hat in Bonn beim Nepaltag 2005 der Deutsch-Nepalesischen
Gesellschaft (DNG) am 30.04.05 eine fundierte Einschätzung der politische Situation
in Nepal gegeben, die quasi seine
Analyse vom August letzten Jahres aktualisiert. Den
Beitrag finden Sie hier.(PDF, 72 KB). Auch der
SPIEGEL widmet einen zweiseitigen Artikel in seiner Ausgabe 18/2005 der
politischen Lage in Nepal: "Die unsichtbare Macht" können Sie
hier als PDF-Datei (759 KB)
herunterladen.
UNICEF
Junior-Botschafter gesucht
Sich aktiv für die weltweiten Kinderrechte einsetzen und dazu Aktionen
durchführen – das ist die Aufgabe von UNICEF Junior-Botschaftern. Kinder und
Jugendliche sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten am Wettbewerb zu
beteiligen. Dafür haben sie noch sechs Wochen Zeit – Einsendeschluss für die
Beiträge ist der 15. April 2005.
Auch in diesem Jahr würdigt UNICEF Deutschland das Engagement mit der Verleihung
Preises „UNICEF Junior Botschafter 2005“ am 6. Juni in der Frankfurter
Paulskirche. Die UNICEF Schirmherrin Eva Luise Köhler und die Bundesministerin
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul
sowie viele weitere Prominente werden dabei sein. Mehr Informationen untere
www.junior-botschafter.de
26.000 besuchten die Website der KKK
Damit hatten selbst die größten Optimisten nicht gerechnet:
in den letzen 30 Tagen haben fast 26.000 Menschen unsere Website
www.kinderkulturkarawane.de . Die durchschnittliche Verweildauer betrug
sogar elfeinhalb Minuten. Diese Zahlen sind natürlich auch Verpflichtung für
Aktualität und hohen Informationswert weiterhin Sorge zu tragen.
KinderKulturKarawane 2005 - Online
In diesen Tagen versenden wir die Informationen für die KinderKulturKarawane
2005. Gleichzeitig gehen wir mit den ausführlichen Informationen zu allen 7
Gruppen hier im Internet online. Wenn auch nicht alle Informationen greifbar
sind, so werden wir Tag für Tag neue Berichte, Bilder, Musikbeispiele und
Informationen bereitstellen. Die Tourpläne versuchen wir ebenfalls auf dem
aktuellsten Stand zu halten. Eine Nachfrage lohnt sich aber in jedem Fall. Für
Hinweise, zusätzliche Informationen und auch für Lob und Kritik sind wir immer
Dank!
Nepal: Ausnahmezustand -
Kommunikationssperre - Ungewissheit
Am 01.02.2005 um 10:00 Uhr
morgens hat König Gyanendra den Premierminister und die Regierung
entlassen und gleichzeitig über Nepal den Ausnahmezustand
verhängt. Zeitgleich wurden sämtliche Telefonleitungen blockiert und eine
Vielzahl von Radio- und Fernsehsendern abgeschaltet. Nepal ist seitdem von der
Außenwelt abgeschnitten. Der Flughafen wurde gesperrt und sämtliche Flüge
umgeleitet. Auch wenn der Flugverkehr in der Zwischenzeit wieder aufgenommen
wurde und auch die Telefone wieder nutzbar sind ist nach wie vor ungewiss,
wie sich das Land weiter entwickeln wird.

12. Februar: Red Hand Day
Der Red Hand Day erinnert an den 12. Februar 2002, an dem das Zusatzprotokoll
zur UN-Kinderrechtskonvention in Kraft trat. Es soll verhindern helfen, dass
Kinder unter 18 Jahren Soldaten werden. An diesem Tag feierten
Menschenrechtsgruppen und ehemalige Kindersoldaten in Kolumbien, Belgien,
Bangladesch und im Kongo diesen Erfolg. Sie wählten als Symbol die roten Hand.
Auch in diesem Jahr bittet Aktion Weißes Friedensband wieder um Teilnahme an der
Aktion Rote Hand und die Dokumentation durch Fotos. Sie werden auf der Webseite
und bei der zentralen Veranstaltung in Köln zu sehen sein. In der
Antoniter-Citykirche diskutieren am Samstag, 12. Februar 2005 Jugendliche mit
Vertreterinnen und Vertretern der Partnerorganisationen: "Wer tut was - was
können wir tun?" . 
MAITI NEPAL beim RTL Spendenmarathon
Am 25./26.11.2004 findet wieder der RTL-Spendenmarathon statt. MAITI NEPAL
ist in diesem Jahr eines der Förderprojekte.
Am Sonntag, dem
21.11. werden die Projekte ab 23.05 Uhr: in der Reportage "Wir helfen
Kindern - RTL-Spendenmarathon 2004" vorgestellt. Pate für Maiti Nepal ist
Reinhold Messner, der
sichtlich beeindruckt von
seinem Besuch bei Maiti Nepal war. Mit spürbarer
Anteilnahme sprach er mit verschiedenen Rückkehrerinnen und konnte sich so ein
umfassendes Bild über die Realität der betroffenen Mädchen machen. In einem
Interview sagte Reinhold Messner wörtlich: „Maiti Nepal ist ein Ort, an dem
Himmel und Hölle zusammen kommen. Das, was die Mädchen schildern, die zurück
gekommen sind, ist die Hölle. Das was Maiti leistet, wie sie den Betroffenen
helfen und versuchen, die Verschleppungen zu verhindern, ist der Himmel.“ Der
der eindrucksvolle RTL-Bericht über die Arbeits von MAITI NEPAL kann unter
http://www.rtl.de/videolounge/player.php?cat=1&video_id=13952&lstart=0&stream=rv_h
angesehen werden
In Nepal werden jährlich rund 8.000 Mädchen verschleppt und in Indien zur
Prostitution gezwungen. Die Autoren der Reportage waren mit Projektpate Reinhold
Messner vor Ort und zeigen, wie geholfen werden kann. Es sollen an den
offiziellen Grenzübergängen so genannte Transithomes gebaut werden. Dort sollen
aufgegriffene Mädchen zunächst untergebracht, beschützt und identifiziert
werden, damit sie später zu ihren Eltern zurückgebracht werden können. Denn
bislang bestand das Problem, dass Grenztruppen zwar immer wieder
Menschenschmugglern das Handwerk legen konnte, die Mädchen aber, obwohl befreit,
allein völlig hilflos sind und den Weg zurück nach Hause nicht finden.
...mehr...
MAITI
NEPAL wird
im nächsten Jahr wieder bei der KinderKulturKarawane
dabei sein. Informationen zur Rundreise im vergangenen Jahr mit Interviews und
Feedback findet man hier.
Projektwettbewerb:
"Kinder zum Olymp"
Am 01.10.2004 startet die Initiative "Kinder zum Olymp" der
Kulturstiftung der Länder einen bundesweiten Wettbewerb.
Die
Popularisierung der Idee der Initiative soll durch
Medienpartnerschaften, einen Wettbewerb, in dem Schulen aufgefordert
sind, mit Künstlern und Kulturinstitutionen kooperative Projekte zu
entwickeln, eine Internetplattform und Patenschaften prominenter
Vertreter des öffentlichen Lebens, die die Idee der
Jugendkulturinitiative zu ihrer Sache machen, erfolgen. Bisher
konnten Gerd Albrecht, Georg Baselitz, Thomas Brussig, Dietrich
Fischer-Dieskau, William Forsythe, Petra Gerster, Eske Nannen,
Amélie Niermeyer und die "Wise Guys" als Paten gewonnen werden.
Die Gründer der Initiative sind der Überzeugung, dass man mit einer
solchen Bündelung von Aktivitäten und Projekten dem Ziel, unsere
Kultur auch zu einer Kultur für Kinder und Jugendliche zu machen,
ein Stück näher kommen kann. Dass in solche Überlegungen auch die
Sicht der Jugendlichen einfließen muss, versteht sich von selbst.
Die Wettbewerbsbedingungen findet man ab demnächst unter
www.kinderzumoplymp.de
im Internet. Vor allem Schulen können sehr gut überlegen, ob
sie sich nicht mit einem Projekt in Zusammenhang mit der
KinderKulturKarawane an dem Wettbewerb beteiligen wollen.
RHYTHM IS IT!
Ein
Film, den man nicht verpassen sollte! 250 Kinder und Jugendliche,
die meisten ohne jede Erfahrung mit klassischer Musik, proben
Strawinskys Le Sacre du Printemps. Was als nette Abwechslung im
Schulalltag beginnt, wird zur spannenden, höchst emotionalen
Entdeckungsreise...Auf Augenhöhe mit seinen jugendlichen
Protagonisten Marie, Martin und Olayinka erzählt RHYTHM IS IT!
leidenschaftlich und aufmerksam von der Entwicklung des ersten
großen Education-Projekts der Berliner Philharmoniker mit Sir Simon
Rattle: Ein mitreißender und zärtlicher Film über das Vertrauen in
sich und andere und die Grenzen sprengende Kraft der Musik.
"Den Regisseuren gelingt etwas Beglückendes. Ihre Beobachtungen von
Probenbeginn bis zur Aufführung erwecken einen Satz Rattles zu
erfahrbarem Leben: Kunst ist kein Luxus, Kunst gehört zum Leben wie
die Luft, die wir atmen. Filme wie dieser, in all seiner zärtlichen
Beobachtungsgabe und mit der Bedeutsamkeit des Themas, sind selten."
Weiter Informationen unter
www.rhythmisit.com.
Standing
Ovations für „Crear vale la Pena“
Über 400 ZuschauerInnen sahen im Düsseldorfer Tanzhaus NRW am 21.
und 22.9.04 die grandiose Aufführung „America Interior“ der
argentinischen Tanztheatergruppe „Crear vale la Pena“. Seit 1993
fördert die Nichtregierungsorganisation in den Favelas von Buenos
Aires Jugendliche in künstlerischer Hinsicht. Damit leistet sie
einen Beitrag zur sozialen Integration und eröffnet für die
Jugendlichen einen Weg aus Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt.
Gerade die 300 jugendlichen Zuschauer waren hingerissen von dem
musikalischen und tänzerischen Mix aus HipHop, Breakdance,
klassischer lateinamerikanischer Musik und Popmusik. Sie spendeten
den neun Tänzerinnen Standing Ovations.
KinderKulturKarawane
begeistert HamburgerInnen
Mehr als 1.000 junge und nicht mehr ganz so junge HamburgerInnen
waren begeistert von der Gala für Kinderrechte im Rahmen des
Spielfestes "Eine Welt" am vergangenen Sonntag am Hamburger
Völkerkundemuseum. Fast ebenso viele sahen die Vorstellungen von
UPSALA-Zirk und
CIRCOmpa. Schon am Freitag davor
begann die KinderKulturKarawane 2004 Hamburg in Besitz zu nehmen.
...mehr...
Weltkindertag in
Osnabrück
Anlässlich des Weltkindertages 2004 stellen sich am 26.09.2004 von
14 bis 18 Uhr am Theatervorplatz/Hasestraße Osnabrücker Kinder- und
Jugendeinrichtungen vor und bieten Aktionen zum Mitmachen und
Mitspielen an: Das internationale Kulturprogramm
steht unter dem Motto "Kinderrechte weltweit". Auf der Bühne und auf den Straßen stellen Gruppen der
KinderKulturKarawane, die unter Schirmherrschaft der Deutschen
UNESCO-Kommission nach Deutschland eingeladen wurden, ihre
künstlerische Arbeit und engagierten Selbsthilfeprojekte vor. Mit
Musik, Theater, Tanz und Zirkus erzählen die Muka-Kids aus
Südafrika, Crear vale la pena aus Argentinien, die Caraga-Kids von
den Philippinen und CIRCOmpa aus Bolivien von ihrem Leben und ihren
Visionen, gemeinsam für eine bessere Welt einzutreten.
...mehr...
Neues Kinder-und Jugendtheater eröffnet in Wien
CREAR VALE LA PENA im Eröffnungsprogramm
Mit dem Eröffnungsfestival "take-off" wird vom 01. - 03-10-2004 im Wiener
Museumsquartier das neue Kinder- und Jugendtheater "DschungelWien" eröffnet. Mit
zwei Aufführungen ist auch Crear vale la
pena im Programm vertreten. Das komplette Programm (PDF, 415 KB) kann
hier heruntergeladen werden.
Der
steinige Weg zur Unabhängigkeit. - Die Jugendlichen von El Alto und der Krieg um
das Gas
Der Film von
von Rainer Stöckelmann und Cecilia
Aleman bearbeitet aus der
Sicht von Jugendlichen aus El Alto die Ereignisse vom Oktober des Jahres 2003,
als der entschlossene Widerstand bolivianischer Volksorganisationen gegen den
geplanten Ausverkauf bolivianischen Erdgases an ausländische Interessenten zu
schweren Unruhen führte. In deren Verlauf wurden 80 Protestierende getötet,
bevor der damalige Präsident Boliviens, Gonzalo Sanchez de Lozada, Hals über
Kopf in die USA floh. Mit Stilmitteln des Theaters, mit Bildern des
bolivianischen Alltags und mit dokumentarischen Aufnahmen der Unruhen stellt der
60minütige Film die schwierige Situation von Jugendlichen in der mehrheitlich
indigenen Gesellschaft Boliviens eindrucksvoll dar. Der Film arbeitet mit
deutschen Untertiteln. Ein didaktischer Leitfaden zum Film ist in Vorbereitung.
Für Jugendliche des Sek. II-Bereichs und für Erwachsene. Der Film kann auf DVD
(Bestellnummer. 810.2741.00, Preis 4,90 €) bei Terre des Hommes bestellt werden:
logistik@tdh.de
TAG DER ENTWICKLUNGSPOLITIK in Rheinland-Pfalz
Im Rahmen der Landesgartenschau in Trier wird das "Entwicklungspolitische
Landesnetzwerk in Rheinland-Pfalz" (ELAN) einen "Tag der Entwicklungspolitik"
veranstalten. Am 09.10.2004 wird es von 10.15 Uhr bis 17.30 Uhr eine Programm
auf zwei Bühnen mit Gesprächen, Musik, Tanz und der KinderKulturKarawane.
...mehr... (PDF 262 KB)
GALA
FÜR KINDERRECHTE
Auch in diesem Jahr ist die GALA FÜR KINDERRECHTE wieder einer der
Höhepunkte der KinderKulturKarawane. Am 19.09.2004 wird die GALA im Rahmen des "Eine-Welt-Spielfestes"
am Hamburg Völkerkundemuseum stattfinden. Mit dabei sind die CARAGA-Kids, CREAR
VALA LA PENA und die MUKA-Kids. Die Moderation wird der bekannte
Kinderliedermacher ROLF ZUCKOWSKY übernehmen. CIRCOmpa und der UPASALA-Zirk
werden im Rahmen des Spielfestes ihre Programm vorstellen und Workshops geben.
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Hoffnung
für russische Straßenkinder
Das Zirkusprojekt Upsala tourt im Norden
Nachdem Bundeskanzler Schröder jetzt ein Heimkind aus St. Petersburg adoptiert
hat, ist auch das Elend der russischen Straßenkinder in Deutschland wieder ein
Thema. Allein in St. Petersburg sollen zehntausende Kinder auf der Straße leben.
Seit vier Jahren gibt es dort ein Zirkusprojekt, das immerhin 50 Jugendlichen
eine Alternative zu Drogen, Gewalt und Elend bietet. Der Straßenkinderzirkus "Upsala“
ist seit dieser Woche auf Norddeutschlandtournee. (NDR 3, 23.08.04, 22.30 Uhr im
Kulturjournal)
Manage frei!
Mit den beiden Kinder- und Jugendzirkus-Gruppen
UPSALA-Zirk aus St. Petersburg
und CIRCOmpa aus El Alto startet
die KinderKulturKarawane 2004 in ihre zweite Phase. Beide Gruppen werden vom 15.
- 19.08.04 das Programm des "Inselzirkus" auf Sylt gestalten. CIRCOmpa
ist danach beim 1. Hamburger Familientag zu Gast, beim Tag der Offenen Tür des
Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und an
einer Berlin Schule und wird dann für mehr als 4 Wochen nach
Dänemark
reisen. Der UPSALA-Zirk ist zunächst 2 Tage in Rheine bei "Salinenpark aktiv"
dabei und dann fast eine Woche in Düsseldorf beim
Forum Freies Theater zu Gast. Hier sind viele Vorstellungen schon nahezu
ausverkauft.
5 Jahre
KinderKulturKarawane - Evaluierungsseminar in Nordwalde
In diesem Jahr wird die
KinderKulturKarawane zum 5. Mal durchgeführt. Jugend- und Kulturämter waren an
der Umsetzung der Idee, für die Begegnung zwischen Kindern und Jugendliche aus
Ländern Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Europas eine neue Plattform zu
schaffen, ebenso beteiligt, wie Lehrerinnen und Lehrer, NGOs, Kirchengemeinden,
Weltläden oder soziokulturelle Zentren. Es ist an der Zeit, diese Vielzahl an
Erfahrungen zusammenzuführen und auszuwerten.
Vom 29.09. - 01.10.2004 wird in der Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde
ein "Evaluierungsseminar" stattfinden, zu dem die Kollegen vom Institut Equalita
e.V. aus Köln einladen. In dem Seminar sollen die zurückliegenden Erfahrungen
evaluiert und für weitere Planungen nutzbar gemacht werden. Eine solche
Evaluation ist auch ein wichtiger Schritt um zu bewerten, welcher Stellenwert
einem Projekt wie der KinderKulturKarawane im Kontext interkultureller
Jugendbildung zukommt, um für jene, die sich zukünftig an einem solchen Projekt
beteiligen wollen, Argumentations- und Handlungshilfen zu entwickeln.
Impulsreferate über die Rolle von Kultur in Bildungs- und sozialen
Transformationsprozessen sind ebenso Bestandteil der Tagung wie die Erfahrungen
und Erwartungen von einigen der Gruppen der KinderKulturKarawane, die in diesem
Jahr unterwegs sind.
In Arbeitsgruppen sollen Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen
zusammengefasst und Anregungen für die Weiterarbeit formuliert werden.
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Pronab
Mazumdar ist tot!
In der Nacht zum 17. Juni 2004 ist nach kurzer Krankheit unser
Wegbegleiter und Freund Dr.Pronab Mazumdar gestorben.
In Kalkutta geboren, lebte Pronab Mazumdar seit mehr als 30 Jahren in
Deutschland. Der promovierte Chemiker war nicht nur Erzähler und
Schriftsteller, sondern auch ausgebildeter Sänger der indischen
klassischen Musik. Kinder, Jugendliche und Erwachsene bezauberte er
gleichermaßen mit seiner Kunst, ferne Welten lebendig werden zu lassen und
über die Poesie der Geschichten deren Vielfalt und Reichtum darzustellen.
Pronab Mazumdar erzählte die Legenden und Fabeln Indiens ebenso wie
Geschichten aus Afrika und Märchen, die er aus allen Teilen der Welt
zusammengetragen hatte.
Für Erwachsene las und erzählte Pronab Mazumdar aus einem reichen Schatz
indischer Dichter und Schriftsteller und hatte ein eigenes Programm zum
Werk Rabindranath Tagores zusammengestellt, das tief beeindruckend
vortrug. Aber auch europäischen, lateinamerikanische und afrikanische
Erzählungen, Lieder und Gedichte erschlossen sich durch seine
Vortragskunst neu.
"Die Kunst des Erzählens kann nicht erlernt werden, da die Geschichten nur
über die Phantasie zum Leben erweckt werden." sagte Pronab Mazumdar
einmal.
Mit seiner unbeschreiblichen Mimik und Gestik und seiner Ausstrahlung
erzeugte Pronab Mazumdar Spannung, zauberte Stimmungen und zog die
ZuhörerInnen jeden Alters in das Geschehen hinein.
Wir haben mit Pronab Mazumdar einen liebenswerten und beeindruckenden
Menschen verloren und vermissen ihn sehr.
GEOLINO berichtet über die KinderKulturKarawane
In der neuesten Ausgabe von GEOLINO ist ein Bericht mit tollen Fotos
über Taller de Vida (2003) und die KinderKulturKarawane abgedruckt. In der
Online-Ausgabe von
GEOLINO findet man Berichte über
MAITI NEPAL und die Gruppe
NATIONAL THEATRE OF GHANA, die ebenfalls beide im vergangenen Jahr an
der KinderKulturKarawane teilgenommen hatten. Dazu Kurzvorstellungen und
Tourpläne der Gruppen der KinderKulturKarawane 2004.
Zwei Welttreffen von Kinderarbeitern
streiten sich um Strategie
Die Kinderrechtsorganisation
Terre des Hommes hat sich zu den beiden Welttreffen der arbeitenden
Kinder Ende April und Mitte Mai in Florenz geäußert. Terre des
Hommes unterstützt im Grunde beide Strategien, also die des "Rechtes auf
Arbeit" für Kinder und die der "Abschaffung
der Kinderarbeit". Beide Strömungen gehen von unterschiedlichen
Lebensbedingungen der Kinder, vor allen in Lateinamerika und in Asien,
aus, müssen also auch zu unterschiedlichen Forderungen kommen.
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KInderarbeit:
verbessern oder verbieten?
Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift 8/9/2004 hat einen 24-seitigen
Schwerpunkt zum Thema Kinderarbeit. Analysen, Positionen und Aktionen von
Fachleuten und Initiativen aus aller Welt beleuchten die unterschiedlichen
Position zum Thema Kinderarbeit.
Ein umfassende Analyse des Problems und der unterschiedlichen Positionen
zur Kinderarbeit von Carolin Callenius zu Beginn des Schwerpunkte findet
man
hier. Rekha Wazir aus Indien berichtet über eine indische
Graswurzelbewegung, die für die Zukunft der Kinder kämpft. Caroline
Schmidt stellt die Position der Global March-Bewegung vor, Bernd Overwien
befasst sich mit den Forderungen der Selbstorganisation der arbeitenden
Kinder.
Einen Überblick über die Themen des Schwerpunktes findet man
hier.
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KInderKulturKarawane 2004 beim Deutschen Jugendhilfetag in Osnabrück
Vom
2. - 4. Juni
findet in Osnabrück der 12. Deutsche Jugendhilfetag statt
über 30.000 Teilnehmende werden zu Foren, Symposien, Diskussion und
zum Austausch untereinander erwartet. Im Rahmenprogramm des DJHT werden
TEATRO TRONO und
Maracatú Naçao Movimento an der Musikschule und an anderen Schulen
Workshops geben und Umzüge gestalten. Die Organisatoren der KKK 2004 sind
an während der dreitägigen Veranstaltung mit einem Informationsstand an
der Katharinenkirche präsent.
KinderKulturKarawane
2004 startete in Göttingen und Wien
Mit einem Workshop am Göttinger Hainberg Gymnasium und einem
fulminanten Umzug anlässlich des 10 jährigen Jubiläums der Schule als
UNESCO-Projekteschule startete am 25.05.04 die brasilianische Gruppe
Maracatú Naçao Movimento
die KinderKulturKarawane 2004. Einen Tag später TEATRO TRONO aus El Alto
in Bolivien den Startschuss für die diesjährige Karawane in Wien. In über
250 Aufführungen und Workshops werden die 66 jungen KünstlerInnen und ihre
14 erwachsenen BegleiterInnen aus 4 Kontinenten bis zum 24.10.04 das
deutsche und europäische Publikum begeistern. Neben der Präsentation der
kulturellen Vielfalt dieser Welt und vor allem der Kreativität der jungen
Menschen, die ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen, steht die
Begegnung von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher Kulturen im
Mittelpunkt des Projektes, das in diesem Jahr sein 5-jähriges Jubiläum
feiert.
Kinder auf der Flucht vor der Gewalt in Nepal
Wenn auch die Informationen über den Irak den größten Raum in
Deutschlands Nachrichtensendungen einnehmen, so war in den letzten
Tagen auch immer wieder davon zu lesen, dass maoistische Gruppen in Nepal
vor allem Kinder und Jugendliche entführen und so als Kindersoldaten
rekrutieren wollen. Am Rande von Katmandu entstehen jetzt kleine Projekte,
in denen Kinder und Jugendliche aufgenommen werden, die auf der Flucht vor
den Maoisten sind, oder die abscheuliche Grausamkeiten erleben mussten.
Die Kinder leben in diesen Projekten unter sehr, sehr einfachen
Bedingungen. Die Versorgung mit Nahrungsmitteln ist bei weitem nicht
sichergestellt. Die NGOs, die diese Projekte ins Leben gerufen haben sind
oft noch sehr neu und verfügen nicht über genügend Kontakte, um zur Zeit
ausreichend Mittel zu mobilisieren.
Deshalb rufen MAITI NEPAL, BONO-Direkthilfe und Chance Swiss zu Spenden
auf. 1 EUR reicht, um ein Kind einen Tag mit Nahrungsmittel zu versorgen.
Bankverbindungen finden Sie hier!
Kinder-Weltkongress zum Thema
Kinderarbeit 10.-12. Mai 2004 in Florenz
An diesem Ersten Weltkongress zum Thema Kinderarbeit werden 300 Kinder und
Jungendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren teilnehmen. Zum Teil handelt es
sich dabei um ehemalige *Kinder-ArbeiterInnen" und zum Teil (speziell aus
Westeuropa) um *AktivistInnen". Organisiert wird dieser Kongress vom
*Global March" einer weltweiten Bewegung gegen Kinderarbeit.
Der Kongress wird einen Aktionsplan und eine Deklaration gegen
Kinderarbeit und für die Garantie freier Grundschulbildung verabschieden,
die den Regierungen und diversen Organisationen zugesendet werden, damit
sie sich für die Verbreitung und Implementierung einsetzen.
Am Kongress werden auch VertreterInnen von politischen Organisationen,
Gewerkschaften, NGOs, nationalen und internationalen Institutionen,
Arbeitgeberverbände und RegierungsvertreterInnen eingeladen.
Weitere Infos unter:
www.globalmarch.org/worldcongress/
2. Welttreffens
der arbeitenden Kinder vom 19. April bis 02. Mai 2004 in Berlin
„Ja zur Arbeit – Nein zur Ausbeutung! Wir sind nicht das Problem, sondern
Teil der Lösung!“
Mit dem 2. Welttreffen wird vor allem das Ziel verfolgt, die weltweite
Handlungsfähigkeit der Bewegungen der arbeitenden Kinder konzeptionell und
organisatorisch auf eine stabile Grundlage zu stellen und ihre
internationale Anerkennung als repräsentative Vertretungen der arbeitenden
Kinder der Welt zu erreichen.
Mit Deutschland als Veranstaltungsort erhoffen sich die Bewegungen weitest
mögliche öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Ziele und Interessen zu
finden und insbesondere Einfluss nehmen zu können auf die europäische
öffentliche Meinung zur Kinderarbeit und der Lage und den Rechten der
arbeitenden Kinder des Südens. Sie wollen sich damit auch als eine im
Weltmaßstab agierende Instanz positionieren, die im Gegensatz zu den mit
weltweitem Anspruch auftretenden Institutionen wie IWF, Weltbank oder WTO
ihre Basis im bislang einflusslosen Süden der Welt haben.
Die besondere Bedeutung des Welttreffens liegt darin, dass mit ihm die
arbeitenden Kinder des Südens selbst einen Gegenakzent setzen zu
politischen Strategien, die auf dem eurozentristischen Glauben basieren,
die Probleme der arbeitenden Kinder nur durch das Verbot und die
Abschaffung der Kinderarbeit lösen zu können. Sie bilden damit auch einen
Gegenpol zu den Bestrebungen, die der „Global March against Child Labour“
mit großem propagandistischen Aufwand vertritt. Weitere Informationen
unter www.pronats.de.
Millionen Kinder weltweit fordern
Bildung für Alle
Schulen in über 100 Ländern sind vom 19. bis 25. April Schauplatz einer
ungewöhnlichen Lobby-Aktion: Hunderttausende Schulkinder treffen in
dieser Woche auf Politikerinnen und Politiker. Ziel der jungen
Lobby-Aktivisten ist es, die Regierungen der Welt an ihr Versprechen zu
erinnern, allen Menschen bis 2015 eine Grundbildung zu garantieren. Die
Aktion wird von der Globalen Bildungskampagne organisiert. Ihr gehören
Hilfsorganisationen, Lehrervereinigungen, Bildungsgewerkschaften und
zivilgesellschaftliche Netzwerke weltweit an. Zahlreiche internationale
Organisationen wie UNESCO, UNICEF und ILO unterstützen die Kampagne. Nach
UN-Schätzungen würden pro Jahr 5,6 Milliarden US-Dollar zusätzliche
Finanzmittel ausreichen, um allen
Kindern eine Grundbildung zu ermöglichen. Dies entspricht den weltweiten
Militärausgaben von drei Tagen.
Alle Schulen in Deutschland sind aufgerufen, sich an der Lobbyaktion zu
beteiligen. Die Teilnahme ist unkompliziert und kurzfristig möglich. Ab
dem 19. April können zum Beispiel elektronische Postkarten an
Bundeskanzler Gerhard Schröder geschickt werden. Diese E-Cards,
Anmeldeformulare und Material für weitere Aktionen finden Schulen auf den
Internetseiten der deutschen Kampagnenmitglieder: www.care.de; www.gew.de;
www.oxfam.de; www.plan-deutschland.de; www.worldvision.de;
www.wusgermany.de.
SAMBALELE
aus Belo Horizonte hat seine Reise nach Europa ausgewertet
„Mein Leben hat sich sehr nach dieser Reise geändert. Vorher war ich
sorglos und dachte nur ans Wachsen und Stehlen. Ich wusste nicht, dass ich
reisen, lernen und meinen Namen sagen könnte. Jemand sein – sogar berühmt.
Aber nicht wie Fernandinho Beira-Mar, der in der Favela wegen seiner
kriminellen Taten Ruhm erlangt hat. Ich kann Rafael sein. Ich möchte allen
vom CIM, IBML, in Deutschland, der KKK, für die mir gebotene Möglichkeit
danken. Sie hat mir neue Türen geöffnet.“ Dieses Zitat stammt aus dem
Auswertungsbericht von SAMBALELE, die im vergangenen Jahr an der
KinderKulturKarawane 2003 teilgenommen haben. Weitere Stimmen
hier.
100.000er-Marke überschritten!
Mit 110.000 Hits in den vergangenen 30 Tagen (Anfang März bis Anfang
April) hat die Website der
KinderKulturKarawane
zum ersten Mal die 100.000er-Marke überschritten. Wichtiger ist aber
die Besucherzahl: über 14.000. Diese wiederum besuchten im Schnitt 3
Seiten und verblieben mehr als 8 Minuten auf der Website der KKK. Nach wie
vor sind die "inhaltlichen Seiten" sehr gefragt. Sie wurden jetzt komplett
überarbeitet und aktualisiert.
TEATRO TRONO IM RADIO
Unter dem Titel "Die Botschaft der Straßenkinder - Das Teatro Trono
aus Bolivien" strahlt der NDR ein 25-minütiges Radio-Feature über
Teatro Trono aus El Alto
aus. Am 04.04.04 wird der Beitrag der Journalistin Anna Gann um 06:05 Uhr
und um 17:05 Uhr auf NDRinfo ausgestrahlt. Die Journalistin hatte die
Gruppe bei verschiedenen Aufführungen im vergangenen Jahr in Deutschland
besucht und einige Interviews gemacht.
Crear vale la Pena begeistert Hamburger Publikum
Im Rahmen des Hamburger PLAY-MAS-Festivals
trat am 06. und 07.03.04 ein Emsemble von "Crear vale la pena" aus Buenos
Aires mit dem Stück "Die Niemands" auf. Die kraftvoll hoch-professionelle
Inszenierung des 13-köpfigen Ensembles begeisterte die Zuschauer an beiden
Tagen restlos. Ihr Stück erzählt von Ausgrenzung und alltäglicher Gewalt.
Es zeigt durch direkte Körpersprache einen Zusammenhang zwischen prägenden
Kinderspielen und Kriminalität auf, ohne ein einziges Mal plump zu
sein.Das Ensemble tanzt, tobt, singt und spielt sich durch Situationen
voller Angst, Wut, Vertrauen und Zärtlichkeit. Ihre Kraft ist umwerfend,
reicht nicht nur für das einstündige Tanzstück, sondern sogar für ein
Stück zukünftiges Leben.
Im Herbst ist Crear vale la pena mit dem Stück "Interior Americano"
im Rahmen der KinderKulturKarawane 2004 in Deutschland zu Gast.
PLAY MAS - Young
International performer's Festival (06. - 14.03.2004, Hamburg)
Spielt! Revoltiert gegen die Ordnung! Verlasst die Euch zugeschriebenen
Rollen! Erobert die Räume der Herrscher und definiert sie neu! PLAY MAS!
In diesem Sinne haben in Hamburg die Gastgeber KUNSTWERK e.V. und »HAJUSOM!
Theater mit jugendlichen Flüchtlingen« in Koproduktion mit Kampnagel
Gruppen eingeladen, deren Protagonisten auf Grund ihrer Herkunft vom Spiel
in den Räumen der Hochkultur ausgeschlossen sind: Junge Menschen, die in
ihrer jeweiligen Gesellschaft aus verschiedenen Gründen an den Rand
gedrängt sind - durch HIV, die Isolation des Slums oder die Zugehörigkeit
zu einer ethnischen Minderheit.
Allen Gruppen ist gemeinsam, dass sie von professionellen Künstlern
angeleitet werden und mit ihrer Arbeit an der Schnittstelle zwischen
Kunst, Politik, Bildung und Therapie eine eigene künstlerische Sprache
gefunden haben. Neben den internationalen Gastspielen stehen ein
begleitendes Symposium und ein gemeinsamer Workshop, bei dem alle
Teilnehmer eine Produktion in Anlehnung an den trinidadischen Carnival
erarbeiten und dem Hamburger Publikum vorstellen, auf dem Programm des
Festivals.
PLAY MAS: Es präsentieren sich junge Künstler aus
Buenos Aires (Crear vale la pena),
Johannesburg (M.U.K.A.Project), Neu Delhi (Cybermohalla), Trinidad (u.a.
Pamberi Steel Orchestra, Earl Lovelace) und Hamburg (HAJUSOM! Theater mit
jugendlichen Flüchtlingen). Weitere Informationen unter
www.play-mas.de.
Together for a better world! - KinderKulturKarawane 2004 startet am
25.05.2004
Die fünfte KinderKulturKarawane nimmt langsam Gestalt an: 7 Gruppen
aus 4 Kontinenten werden in diesem Jahr nach Deutschland kommen. Sie
kommen aus Bolivien, Brasilien, von den Philippinen, aus Südafrika,
Argentinien und Russland und machen Zirkus, Theater, Musik und Tanz.
Neben Ron Williams und UNICEF hat auch die UNESCO die Schirmherrschaft
über das Projekt mit übernommen. Das freut uns umso mehr, als die
KinderKulturKarawane 2001 zu den ausgewählten Projekten des UNESCO-Jares
"Dialog zwischen den Kulturen" war. Der Dialog zwischen jungen Menschen
unterschiedlicher Kulturen soll auch in diesem Jahr im Vordergrund stehen.
Wir hoffen, dass sich der Trend der letzten beiden Jahre fortsetzt und aus
den Begegnungen dauerhafte Kontakte ergeben - sei rein privater Natur oder
dass ganze Schulklassen mit den Projekten der KKK in Kontakt bleiben.
Wichtig ist uns aber auch, den Kontakt der Gruppen der KKK untereinander
zu fördern, sie zu vernetzen und einen dauerhaften Austausch zu starten.
Ron Williams bekommt
INTHEGA-Preis 2003
Die Mitglieder der INTHEGA wählten in einem Punktesystem die nach ihrer
Meinung künstlerisch besonders bedeutsamen Leistungen von Tourneetheatern
in der vergangenen Spielzeit. Während der Herbsttagung in Filderstadt
wurden die INTHEGA-Preise im
Schauspiel vergeben. Den ersten Preis gewann "I Have a Dream", die
Martin-Luther-King-Story von Gerold Theobalt mit Ron Williams und Felicia
Weathers im Ensemble der Theatergastspiele Kempf, Grünwald.
Ron Williams spielt in dem Stück nicht nur die
Hauptrolle, sondern er hat auch die Musik dazu geschrieben. Von uns einen
herzlichen Glückwunsch! |