Troupe Hakili So

Stimmen von Schülerinnen aus Zams
 

"...es war ein unvergessliches Erlebnis – ein wahrer „Kulturrausch“ –
traumhaft schön!"

Theater und Tanz aus Burkino Faso
Kinderkulturkarawane – Troupe Hakili So
besucht vom 7. Juni bis 9. Juni die Katharina Lins Schulen

Verlauf:
Begrüßung
Mittwochvormittag von 08:45 – 12:00 Uhr: Theaterworkshop mit 6.B-Klasse (20)
Mittwochnachmittag von 14:00 – 17:00 Uhr: Tanzworkshop 7.A (13) und 7.B (20)
Donnerstagvormittag: gemeinsames Programm für beide Schulen
Von 07:50 – 08:45 Uhr: unsere Schülerinnen begrüßen die Gäste mit Musik, Liedern und einer netten Rede.
Von 08:45 – 10:30 Uhr: Hakili So bietet ein sehr großartiges Programm an sowie die gemeinsamen erarbeiteten Theaterstücke und Tänze werden vorgeführt.

Die Stimmung und Begeisterung, die durch Hakili So ausgelöst wurde, fasst Silvia Noggler zusammen:
„Nach einigen Auftritten von Chören, Solisten und kleinen Ensembles kommt es aber erst zum Höhepunkt des Tages – unsere afrikanischen Gäste spielen berührende, aber leider der Wahrheit entsprechende Theaterstücke, rappen wie die Großen auf MTV und tanzen, dass man meinen könnte, deren Knochen seien aus Gummi…..
Ich glaube jeder war begeistert und wurde von dem Übermut und der extremen Lebensfreude der Afrikaner angesteckt.
Ich wurde ganz aufgeregt, als es hieß, wir müssten unseren Tanz, den wir im Workshop am Vortag einstudiert hatten, vorführen. Aber es war lustig und recht aufregend.
Alles in allem waren diese zwei kurzen Tage ein tolles Erlebnis und ich hoffe, wieder einmal mit solch mitreißenden und voller Energie steckenden Menschen arbeiten zu können.“

Begegnung im schönsten Sinn des Wortes fand in diesen zwei Tagen an unseren Schulen statt. Die Gäste ließen uns erfahren: Burkino Faso ist wirtschaftlich zwar ein armes, kulturell jedoch ein unendlich reiches Land“.
Etwas vom Überraschendsten: auch den ernsten Beiträgen war der Humor nicht fremd: Leid und Lachen, Schmunzeln und Schmerz schlossen sich nicht aus und so auch nicht die Heiterkeit und der klare Blick auf ein Leben voller Widersprüche und Härten.

Stellungnahmen von Schülerinnen der 3. Kl. BAKIP Zams
zu den Darbietungen der Gruppe „Hakili So“ aus Burkina Faso
am 09.06.2005

Die Gruppe „Hakili So“ hat mich sehr beeindruckt und fasziniert. Es war sehr interessant, etwas über die Kultur, über Musik und Tanz aus Burkina Faso zu erfahren.
Die „Schauspieler“ haben ihre Rolle hervorragend gemeistert. Man hat ihnen angemerkt, dass sie Freude an ihrer Arbeit haben. Mich erstaunte vor allem das Alter der „Schauspieler“. Alles in allem war es eine Super-Aufführung, die ich nicht missen möchte!
Raphaela Bauer

Das Theater hat mir sehr gut gefallen. Am Besten gefielen mir aber die Tänze. Es ist erstaunlich, wie sie sich bewegen können. Sie haben den Rhythmus einfach im Blut. Sie waren mit solcher Freude und Begeisterung bei der Sache, dass es ansteckend wirkte. Am liebsten hätte ich selber mitgemacht, was allerdings ziemlich peinlich ausgegangen wäre. Es war wirklich interessant, eine andere Kultur zu erleben.
Elisabeth Mader

Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen. Die gute Laune und die Stimmung steckte mich an. Obwohl ich die französische Sprache nicht verstehe, habe ich meistens gewußt, worum es geht.
Maria-Christine Sailer

Mir hat es ganz gut gefallen! Es war sehr interessant, etwas über die Kultur und die Menschen in Burkina Faso, Afrika zu erfahren. Obwohl ich die Sprache (Französisch) nicht verstand, konnten mir die Darsteller den Inhalt des Theaterstückes gut vermitteln.
Auch die Art, wie sie sich durch Körpersprache und Mimik mitteilten, hatte etwas Freundliches und Zuvorkommendes an sich. Ich würde jederzeit wieder in eine Vorstellung dieser Gruppe gehen!
Christina Monz

Die Tänze und die Musik der Gruppe „Hakili So“ haben mir sehr gut gefallen. Es hat mich sehr gefreut, dass junge Menschen in meinem Alter bei dieser Gruppe mitmachen. Das Theater, das die Gruppe gespielt hat, war für mich leider unverständlich, da ich keine Sprachkenntnisse in Französisch besitze. Aber durch die ausführlichen Erläuterungen des Fahrers wußte man im Großen und Ganzen, was auf der Bühne vor sich ging. Die Rhythmen gingen ins Blut und am liebsten wäre ich auf die Bühne gegangen und hätte mitgemacht.
Ramona Kiechl

Das Theater der Gruppe „Hakili So“ hat mir persönlich sehr gut gefallen. Es war interessant, etwas über ihr Leben, ihre Kultur und Sprache zu erfahren. Sie behandelten im Theater auch     das Thema Aids, was wirklich sehr wichtig war, und ich denke, dass es uns alle emotional betroffen hat.
Kathrin Siegele

Stellungnahmen von Schülerinnen der 6.A Kl. des ORG Zams
zu den Darbietungen der Gruppe „Hakili So“ aus Burkina Faso

Am Donnerstag, dem 9. Juni 2005 bot uns die Kinderkulturkarawane „Hakili So“ aus Afrika einige Darbietungen an. Sie nahmen uns mit in ein fremdes Land, wir hatten die Chance Kultur und Traditionen kennen zu lernen. Sie boten uns im Theater die Problematik „Aids“ dar, aber auch Tänze aus ihrer Heimat. Für eineinhalb Stunden wurden wir mitgerissen und in die Vielfalt Afrikas geführt.
Kurz gesagt, es war ein unvergessliches Erlebnis – ein wahrer „Kulturrausch“ – traumhaft schön!
Monika Guem u. Viktoria Lentsch

Meiner Meinung nach war dieser Vormittag einer der schönsten und aufregendsten, den wir hier gemeinsam in der Schule verbringen durften. Die Feste sind hier immer schön, aber wenn man dann noch Gäste aus einer anderen Kultur zu Besuch hat, wird jede Minute, in der man gemeinsam feiert, lacht, musiziert, noch eindrucksvoller und wird uns immer in Erinnerung bleiben. Danke, dass uns diese Begegnung ermöglicht wurde.
Verena Plangger

Die Darbietungen der afrikanischen Gruppe „Hakili So“ haben mir sehr gut gefallen. Ich bin von ihren Musik- und Tanzdarbietungen überwältigt. Die eineinhalb Stunden waren sehr aufregend, aber auch amüsant und ich hoffe sehr, dass ich diese Gruppe wieder einmal sehen werde. Die Menschen aus Burkina Faso haben uns einen guten Einblick in die afrikanische Kultur verschafft. Ich bin froh, bei dieser Veranstaltung dabei gewesen zu sein.
N.N.

Ich fand die Leistungen von „Hakili So“ sehr bewundernswert. Mir hat die Aufführung wirklich sehr gut gefallen. Interessant war, dass sie einige Schülerinnen von uns mit einbezogen haben. Durch KIKUKA hatten wir die Chance, die Kultur der Menschen in Burkina Faso kennen zu lernen.
Durch die Theateraufführungen bekamen wir auch einen Einblick in den Alltag und in die Probleme (Aids,…), mit denen sie zu kämpfen haben.
N.N.

Elf äußerst talentierte Afrikaner führten uns am 9.6.05 eine Show vor. Sie tanzten zu den eigen-produzierten Rhythmen, sangen, rappten und führten uns kleine Theaterstücke vor. Die Aufführung endete unter großem Jubel der begeisterten Schülerinnen.
Aber auch die Schülerinnen der Katharina Lins Schulen zeigten, was sie einen Tag zuvor in einem Theater- und Tanzworkshop mit den Afrikanern erarbeitet und eingelernt hatten. Es war eine sehr erfolgreiche, sehr interessante Darbietung.
N.N.

Rhythmische Trommelschläge, gigantische Körperbewegungen und eine tolle Atmosphäre! Am Donnerstag, den 9.6.2005, durften wir, die Schüler der Katharina Lins Schulen die ersten 3 Stunden mit den Kindern aus Burkina Faso verbringen. Im ersten Teil führten wir unseren Gästen unser Können vor. Diese machten auch den Eindruck begeistert zu sein. Der Höhepunkt wurden aber die anschließenden Aufführungen der Gruppe „Hakili So“! Mit Theatern versuchten die lebenslustigen Afrikaner uns die Probleme in ihrem Land nahe zu bringen. Bei den Tänzen und den Rapvorführungen konnte man die Energie und Musikalität der farbigen mit Begeisterung feststellen.
Die Zeit verging viel zu schnell und so kam es zum letzten Tanz mit unseren Schülerinnen, den sie mit Abou, dem Chef der Gruppe „Hakili So“ vorführten. Der lang anhaltende und laute Applaus brachte zum Ausdruck, dass alle erstaunt waren und diese Kinder und Jugendlichen nicht mehr gehen lassen wollten. Die 6-20 Jährigen machten einen so glücklichen und zufriedenen Eindruck, dass ich selbst mit Freude erfüllt wurde!
Ich hoffe sehr, dass bald wieder ein solches Projekt stattfindet!
Martina Hammerle

Eine Woche ist nun seit der Abreise der afrikanischen Künstlergruppe „Hakili So“ vergangen, doch die Bilder von Moctar, Mariam, Adam und Co. sind noch so lebendig in mir, als wenn sie vor mir stehen würden. Obwohl „stehen“ eigentlich nicht der richtige Begriff im Zusammenhang mit den aufgeweckten Kindern und Jugendlichen aus Burkina Faso ist, denn im Gegensatz zu uns steifen Europäern waren sie ständig in Bewegung, übten Tanzschritte, trommelten, rappten oder probierten akrobatische Kunststücke.
Beim Theaterworkshop am Mittwoch, an dem wir als Französisch-lernende-Klasse teilnehmen durften, studierten sie mit uns eine kurze Szene über einen typischen Schulalltag in Burkina Faso ein, um uns ihre Probleme klar zu machen. Oft ist es den Eltern nicht möglich, das Schul- bzw. Lehrgeld für ihre Kinder aufzubringen – die Folge ist eine ständig wachsende Jugendarbeitslosigkeit. Mit der Gründung der Gruppe „Hakili So“ versucht Abou Batoe, selbst Schauspieler und Musiker, die Schwierigkeiten auf kreative Weise zu meistern und ihre Lebenssituation zu verbessern.
Zuerst bedeutete es für uns harte Arbeit, unsere Befangenheit und Schüchternheit abzulegen und in verschiedene Rollen zu schlüpfen, doch die kleinen und größeren Künstler waren so geduldig und hilfsbereit, dass spätestens beim gemeinsamen Tanzen und Singen alle auftauten. Ihnen gelang es sogar, uns ein wenig mit ihrer Lebensfreude und –energie anzustecken und ich genoss das Hineinschnuppern in eine andere Kultur in vollen Zügen.
Lucia Jörg/6B

Am 9.06.05 besuchte die Jugendgruppe „Hakili so“ unsere Schule in Zams. „Hakili so“ bedeutet übersetzt: „Haus der Ideen“. Bevor der eigentliche Teil der Vorstellung begann, spielte das Klarinettenquartett „Phanta 4“, außerdem sang die 2. BAKIP und Sarah Schöpf aus der 6.B, sowie die Heimband „Tschepper Frekwänz“.
Dann, als die Afrikaner die Bühne betraten, hielten alle gespannt den Atem an. Die weiße Farbe, mit der sie bemalt waren, stellte einen gewaltigen Kontrast zu ihrer
eigentlichen Hautfarbe dar. Von ihren wilden Bewegungen und dem lebendigen „Gesang“ waren alle sehr fasziniert. Nach dem afrikanischen Ballett folgte ein
Theaterstück über Aids. Aids ist eines der größten Probleme von Afrika. „Hakili so“ möchte mit diesem Stück versuchen, die Bevölkerung aufzuklären.
Ein weiteres Theaterstück handelte von verschiedenen Kulturkreisen. Eine österreichische und eine afrikanische Familie trafen bei einem Schulfest in Afrika aufeinander.
Die anfänglichen Verständigungsschwierigkeiten wurden durch die Kinder, die sich trotz ihrer Unterschiede sofort verstanden, bald aus dem Weg geräumt.
Den Abschluss bildeten ein Rap und mehrere Tänze.
Ich war sehr begeistert von diesem Vormittag! Schade, dass ich nicht alles verstanden habe, da ich ja leider nicht Französisch spreche, aber mit diesen lebensfrohen
Menschen fällt die Kommunikation auch ohne Sprache nicht allzu schwer. Afrika ist zwar auf die Wirtschaft bezogen ein sehr armes Land, aber es besitzt eine äußerst
reiche Kultur!