Pictures of Hope

Logo zur Ausstellung "Pictures of Hope"

Plakat zur Ausstellung

Im Rahmen ihres Master-Studiums hat Bianca Waldvogt eine Fotoausstellung zu M.U.K.A. – Project in Hillbrow (Johannesburg, Südafrika) erarbeitet, die ab dem 16. Mai in der
FH Bielefeld, Fachbereich Sozialwesen, Kurt-Schumacher-Str. 6
zu sehen ist.

M.U.K.A. – Project wird im Herbst in Deutschland und Bulgarien im Rahmen der KinderKulturKarawane unterwegs sein. Sie stellen dann ihre neue Theater-Produktion “Not yet uhuru” (Noch nicht frei) vor und das Programm “Trends of Africa” (traditionelle Musik und Tänze aus Südafrika).  Mehr Informationen findet man hier.

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Zu Gast bei M.U.K.A. – Project in Jo’burg

M.U.K.A. Kids "in action"

Von Mitte Februar bis Mitte März war Bianca Waldvogt mit ihrer Familie zu Gast bei M.U.K.A. – Project in Hillbrow, einem Stadtteil im Zentrum von Johannesburg. Tief beeindruckt von der Arbeit des Projektes hat sie nach ihrer Rückkehr einen Bericht geschrieben, den wir gerne hier veröffentlichen. Zur Zeit bereitet Bianca eine Fotoausstellung in Bielefeld vor, über die wir rechtzeitig informieren werden. Die hier eingefügten Fotos stammen ebenfalls alle von Bianca Waldvogt.

Not Set Uhuru – M.U.K.A. -  Project in 2012
Children are the most vulnerable citizens in any society and the greatest of our treasures. Nelson Mandela, 1993

Training bei M.U.K.A. - Project

Am 15.02.2012 ging unser Flieger, mein Mann mein Sohn und ich machten uns auf die Reise nach Johannesburg. Die Stadt in Südafrika in der man die Folgen der Apartheit noch zu spüren bekommt, wie nirgends sonst in Südafrika. Ich hatte ein Diktiergerät und jede Menge Fragen im Gepäck und neben dem Namen M.U.K.A. wusste ich dank “Google” noch, dass mich meine Reise in das gefährlichste Viertel der Stadt -Hillbrow- führen sollte. Ein wenig mulmig war mir dabei schon, schließlich bin ich seit 9 Monaten Mutter eines kleinen Sohnes und den möchte ich ja schließlich noch lange durchs Leben begleiten.
Ich meint:  Bianca, Masterstudentin der Fachhochschule Bielefeld, die ihre Masterarbeit zum Thema “Community Theatre – Theater fördert Resilienz”, schreiben will. Das galt es also in Interviews herauszufinden. Bevor ich aber Interviews durchführen konnte, wollte ich zuerst drei Wochen die Gruppen bei ihren Proben zu begleiten und so das ganze Projekt von innen heraus kennenlernen.

Tanz-Training

M.U.K.A. steht für “Most united Knowledgeable artists” und genau diese fand ich in dem Projekt. Kinder und Jugendliche mit unglaublichem Talent und einer extrem hohen Motivation. Der Ehrgeiz und die Professionalität, mit der das aktuelle Stück [Not yet uhuru] entwickelt und vorangetrieben wurde, war beeindruckend. Und an der ein oder anderen Stelle erinnerte ich mich an die Disziplin in unserer Theatergruppe zu Hause und schämte mich fast dafür, dass wir unsere Professorin nach 90 Minuten immer um eine Pause anflehen. Tja, wir sind eben nicht M..U.K.A.  musste ich mir selbst eingestehen.

M.U.K.A. Kids

Nun aber zurück zum Projekt: Das Projekt teilt sich auf in M.U.K.A.  Kids, Youth und Seniors, wobei die Seniors aus einer Gruppe von “Alten” besteht die sich hin und wieder treffen. Die Kids und die Youth Gruppe sind die aktiven Mitglieder der Gruppe und hier werden die Geschichten aus der Community erzählt. Die erste Zeit verbrachte ich mit den Kids. Dany, der Artist Director, hatte großes Vertrauen in mich – ich war selbst überrascht – so konnte ich den Kindern viele Spiele zeigen, die wir in Deutschland spielen und mir im Gegenzug Tänze und Spiele von ihnen beibringen lassen. Damit verbrachten wir die ersten Hälften der Trainingstage. Von Dienstags bis Freitag treffen sich die M.U.K.A. ‘ s, um sich auszutauschen, zu trainieren und Theater zu spielen. Nach meiner “Spaßeinheit” gab es dann Theatertraining mit Dany – leider habe ich versäumt ihn zu fragen, woher das unglaublich große Wissen über Theaterspiel hat. Mein kleines Büchlein kritzelte ich derweil voll mit seinen Übungen und Anmerkungen.  Das war Theaterschule, wie man sie besser nicht bekommen kann.

Jungs und ihr Trainer

Nach ca. neun Tagen wechselte ich die Gruppe zu den M.U.K.A. Youth. Hier wurde an dem Stück “Not Yet Uhuru” gearbeitet. Ein Stück, welches zeitgemäßer kaum sein kann. Ein Stück, dass die Geschichte eines Mannes erzählt, der aus Simbabwe nach Johannesburg kommt um dort Geld zu verdienen. Er versucht so seiner Familie zu Hause ein besseres Leben zu ermöglichen. Schon die Reise nach Johannesburg ist schwer und er verliert dabei seine Frau und eine Tochter. In Johannesburg scheint sich alles zum Guten zu wenden, aber er hat nicht damit gerechnet, dass die Einwohner des Townships ihre Wut über die Armut und Perspektivlosigkeit schon bald gegen ihn und andere “Fremde” richten.  Eine wahre Geschichte, die die Gruppe in ihren Worten und ihren kreativen Darstellungsformen erzählt.

Akrobatik bei M.U.K.A. - Project

Das Stück schildert ergreifend, echt und anrührend das Schicksal der Betroffenen ohne dabei die Perspektive der Bewohner der Townships außer acht zu lassen. Es versucht eben nicht diese als “gefühllose Kriminelle” darzustellen, sondern auf die Not beider Seiten aufmerksam zu machen. Und es fordert dazu auf, sich daran zu erinnern, dass sie alle das gleiche Schicksal teilen und gemeinsam gegen Armut und Not kämpfen müssen. Der Zuschauer wird zu Tränen gerührt von der Kraft, die von den Schauspielern, den Tänzen und dem Gesang ausgeht. Zugleich rüttelt es auf und hinterlässt das Gefühl etwas ändern zu wollen. Das Thema ist kein südafrikanisches. Es ist ein “menschliches” überall auf der Welt, auch bei uns – wie wir in Deutschland gerade zu spüren bekommen. Dort wo Menschen nach Perspektiven suchen, wo Armut die Seele krank macht und wo die Politik es nicht schafft Hoffnung zu sähen, werden Menschen auf andere losgehen denen sie eine vermeintliche Schuld für ihr Unglück geben können.
M.U.K.A. schafft es auf ihre Art diese wahre Geschichte in einem Stück zu verarbeiten, dass zum Denken und Austauschen anregt. Ein wundervolles Projekt, eine professionelle Crew, tolle Schauspieler und einzigartige Menschen – eben M.U.K.A!
Danke für vier großartige Wochen!
Bianca

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Am 4.4. jährt sich der Mord an Juliano Mer-Khamis

Porträt von Juliano Mer-Khamis

Juliano Mer-Khamis, ermordet am 4.4.2011

Am 4. April 2011 wurde Juliano Mer-Khamis, Gründer, Direktor, Ideengeber und väterlicher Freund des THE FREEDOM THEATRE im Flüchtlingslager Jenin in der palästinensichen Westbank direkt vor “seinem” Theater am hellichten Tag kaltblütig ermordet. Bis heute haben weder die palästinensischen Autonomiebehörden, noch die israelischen Behörden den festen Willen erkennen lassen, das feige Verbrechen aufzuklären.
Vor allem die jungen StudentInnen des FREEDOM THEATRE planen für den 4. April neben einer Demonstration in Ramallah vielfältige Aktivitäten an diesem Tag. Ein Interview der PNN gibt es einen guten Überblick:  The Freedom Theatre create a new musical album hier als PDF zum Download.

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20 Jahre Arbeit für das Recht auf ein Lächeln!

Das Plakat von "Arena y Esteras" zum Geburtstag

Am 29. März wir das Projekt “Arena y Esteras” in Villa El Salvador (Peru) 20 Jahre alt. Mit einem großen Fest im eigenen Kulturhaus soll dieses Ereignis mit Kunst und Künsten, mit Videos, “alten” FreundInnen und viel Tanz gefeiert werden.
Vor 20 Jahren drohte der Terror in Peru die Menschen in die Apathie und Hoffnungslosigkeit zu drängen. Junge Menschen, machen von ihnen gerade erst 16 Jahre alt wollten sich mit dieser Situation nicht abfinden und begannen mit vielfältiger kultureller Arbeit, den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, die Angst zu überwinden und Perspektiven zu entwickeln.
Heute ist “Arena y Esteras” eine der wichtigen Basis-Kulturorganisationen, die in Villa El Salvador auf vielfältige Weise dafür sorgt, dass die Kultur auch weiterhin das”Recht auf ein Lächeln” garantiert.

Wir gratulieren “Arena y Esteras” sehr, sehr herzlich und hoffen, dass wir mit und in der KinderKulturKarawane noch viele weitere Jahre zusammenarbeiten werden.

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THE FREEDOM BUS – Teilnehmen, Spenden, Unterstützen

Logo des Projektes "The Freedom Bus"Vom 23.09. bis zum 1.10.2012 wird THE FREEDOM BUS durch das besetzte Palästina reisen und Abend für Abend in einem anderen Ort mit “Playback Theatre” die Sorgen, Ängste, Wünsche und Hoffnungen der lokalen palästinensischen Bevölkerung auf die Bühne bringen. Neben den 8 SchauspielerInnen und 2 MusikerInnen von verschiendenen palästinensischen Ensembles werden auch UnterstützerInnen aus aller Welt mit dem Projekt durch die Region reisen. Auf der Website des Projektes besteht ab sofort die Möglichkeit, sich für die Reise anzumelden. Man findet dort den genauen Reise- und Zeitplan, alle bisherigen UnterstützerInnen und die Möglichkeit für das Projekt online zu Spenden: www.freedombus.ps/ .

 

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Phare Ponleu Selpak in Aktion

Vimean und Rathak von Phare Ponleu Selpak zeigen was sie können. Sie werden einen ähnlichen Part in Europa präsentieren.

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The Freedom Bus – 9 Tage durch das besetzte Palästina

Jenin, Tubas, Nablus, Ramallah, Jericho, Jerusalem, Bethlehem und Hebron in Palästina werden Ziele einer besonderen Bus-Karawane im Herbst diesen Jahres sein. Vom 23.9. – 1.10.2012 reisen 8 palästinensische Schauspieler und 2 Musiker – koordiniert von THE FREEDOM THEATRE – durch die Westbank Palästinas, um den Menschen dort zuzuhören, deren tägliche Erfahrungen erzählt zu bekommen. Erfahrungen die geprägt sind von der Ausdehnung der isralischen Siedlungsprojekte, den unzähligen Kontrollen an Checkpoints, Zerstörung ihrer Häuser, der “Mauer”. Sie werden dabei aber mit Sicherheit auch von den kreativen Formen des Widerstands hören, von Generalstreiks und Boykott:
Diese Geschichten werden die Schauspieler und Schauspielerinnen dann abends in Form des “Playback-Theaters” auf die Bühne bringen und somit öffentlich machen, wahr-nehmen. Über Live-Übertragungen werden diese Aufführungen auch in Gaza, Libanon, Jordanien und Israel zu sehen sein, und damit zur Vernetzung der unterschiedlichsten Gruppen beitragen. Zudem wird auf diese Weise das Projekt auch international nachvollziehbar und kann Solidarität und Unterstützung einwerben.

Eine internationale Delegation soll dieses Projekt begleiten. Vor allem Journalisten, Fotografen, Filmemacher und “Prominente” aus der weltweiten Kulturszene und von Menschenrechtsorganisationen sind gefragt, dabei zu sein und das Projekt zu unterstützen. Wer daran Interesse hat, kann eine E-Mail schicken an freedombus@thefreedomtheatre.org. Eine Teilnahme kostet zwischen $ 1.500 und $2.500 mit denen der Transport, die Verpflegung und die Unterkunft der Delegation finanziert werden.

Wer nicht an dem Projekt vor Ort teilnehman kann, ist aufgerufen das Projekt anderweitig zu unterstützen, wie es erst kürzlich Dr. Fanny-Michaela Reisin, President of the International League for Human Rights, Noam Chomsky und Angela Davis getan haben.
Einfach eine E-Mail an ben@thefreedomtheatre.org zu schicken.

Aktuelle Informationen unter:
http://www.facebook.com/pages/The-Freedom-Bus/259254694123244
oder: www.thefreedomtheatre.org

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Gemeinsam gestalten wir die Zukunft!

Ein "Revolverheld" ist Schirmherr über die Hamburger Aktivitäten

Gemeinsam setzen “dm”  und die Deutsche UNESCO-Kommission im Rahmen der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ sie ihr Engagement fort und fördern Menschen, die mit ihren Zukunftsideen etwas bewirken möchten. Rund 2.000 Projekte beteiligen sich wieder an „Ideen Initiative Zukunft“. Die KinderKulturKarawane ist eines dieser Projekte.
Die Teilnehmer von „Ideen Initiative Zukunft“ präsentieren sich im Februar in den dm-Märkten – an Infotischen und in persönlichen Gesprächen stellen sie ihr Projekt vor und machen ihr Engagement für die Kunden erlebbar.

Projektgruppen an den dm-Kassen
Am 29. Februar 2012 setzen sich die Projektgruppen an die dm-Kassen und ziehen die Waren über den Scanner. Der Betrag, den sie während der Dauer ihres Einsatzes einnehmen, kommt den Projekten zugute. Die KinderKulturKarawane wird im dm-Markt in Harburg, Lüneburger Straße 48, bei den Harburg-Arcaden an der Kasse sitzen.
Also: alle Käufe von Drogerieartikeln auf den 29.2. verschieben und dann in Harburg beim dm-Markt einkaufen. Die genaue Uhrzeit geben wir noch bekannt!

dm-Kundenmagazin alverde
Das dm-Kundenmagazin “alverde” erscheint in 143  Regionalausgaben und verschafft Kunden und Interessierten einen Eindruck davon, wie Menschen sich „vor ihrer Haustüre“ engagieren. Die KinderKulturKarawane ist dm-Kundenmagazin “alverde” vorgestellt.

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Freue Dich!

Ein-Hand-Stand

Einer der jungen Akrobaten voin Shangilia - Foto: Shangilia e.V.

„Shangilia mtoto wa Africa“ – so hieß das Projekt in Kangemi, einem Slum im Westen Nairobis, ursprünglich – bedeutet so viel wie „Freue Dich, Kind Afrikas“. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Projekt, das 1994 entstand, als die Schauspielerin Anne Wanjugu einen Film mit Straßenkindern in Nairobi drehte. Fasziniert von der schauspielerischen Begabung dieser Kinder, hängte sie ihren Schauspielerjob von einem Tag auf den anderen an den Nagel. Fortan widmete sie ihr Leben den Straßenkindern Nairobis. Aus anfangs 17 Kindern, denen sie ein Zuhause gab, sind mittlerweile fast 200 Kinder geworden.
Shangilia besteht aus einem Heim und mehreren Schulen, in denen den Kindern der Weg von Grundschule bis zur Universität ermöglicht wird. Wichtig für die Arbeit des Projektes sind die Theater-, Musik- und Akrobatikgruppen, die in einem eigenen Theater auftreten können. Die kulturelle Arbeit gibt den Kindern Selbstachtung sowie Selbstbewusstsein. Mit den Auftritten soll ein Bewusstsein für die Problematik der Straßenkinder in Kenia geweckt werden. Diese besondere Mischung macht das Projekt einzigartig und zu einem besonderen Zuhause für die Kinder.
“Shangilia” ist zum zweiten Mal bei der KinderKulturKarawane dabei und wird wieder Menschenpyramiden, Jonglagen, Balance-Nummern und Akrobatik auf die Bühne bringen, die sich immer wieder mit den vielfältigen Tänzen Kenias abwechseln. Neben der künstlerischen Qualität ist die Spielfreude der Gruppe mitreißend.
“Shangilia” wird Anfang Mai die KinderKulturKarawane und zugleich das europäische Projekt “Stregthen Creative Cooperation”, das die Gruppe auch nach Slowenien und Österreich führen wird, starten.
Mehr Informationen: www.kinderkulturkarawane.de/2012/Shangilia/

Waschtag bei Shangilia

Waschtag bei Shangilia - Foto: Shangilia e.V.

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URBAN DANCE aus Kolumbien

Mit der Danceholic Proyect Crew aus Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens sratet die diesjährige KinderKulturKarawane in Deutschland Ende Mai. Mit 7 Tänzern und einer Tänzerin zwischen 17 und 22 Jahren aus den Randgebieten Bogotás bringt das Ensemble ihre “Creación Collectiuva” IM SCHATTEN DER BERGE auf die Bühne.
Das Stück spannt einen Bogen von den Erfahrungen der Sklaverei in Kolumbien, über die Vertreibung im eigenen Land bis hin zu den Aktivitäten der „Schwarzen Adler“.
Leitfaden der Choregraphien ist die Frage, die sich die Jugendlichen z.B. in Cazuca oder Usme gestellt haben: aufgeben oder widerstehen.
Das Stück ist eine Verbindung von Urban Dance und Theater. Mit Streetdance, Capoeira, HipHop und Parkour erzählen die jungen DarstellerInnen von den Ereignissen, die sich zwischen 2000 und 2005 tatsächlich in den Randbezirken von Bogotá, vor allem in Cazuca und Uzme zugetragen haben. Jugendliche, die sich um kreative Ausdrucksformen bemühten wurden mit sogenannten “Säuberungsaktionen” der ‘Schwarzen Adler’ bedroht.
Zum Schluss Stückes heißt es:
“Ihr könnt uns unsere Stimmen nehmen, aber nicht unseren Körper…und egal was ihr plant, um uns zu verletzen , wir werden uns nicht geschlagen geben.
Wir werden weiter das tun, was, was uns Spass macht! Tanzen!
Wir werden durch unsere Körper auch denjenigen eine Stimme geben, die schweigen oder es nicht wagen, die Stimme gegen euch zu erheben.”

Die Danceholci Proyect Crew

Jeison, Daymer, Jacobo, Jeison Prado, Fabian, Ricardo, Angelica und Arnoldo (von links nach rechts) bilden zusammen mit Monica (sie kann leider nicht mit nach Europa kommen) die Danceholic Proyect Crew

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