"Voll begeistert" - M.U.K.A. Projekt zu Gast in Weil der Stadt
Tanzworkshop in Weil der Stadt"Das Projekt bei uns war einfach klasse, die Klassen 7 und 8 "voll" begeistert. Die jungen AfrikanerInnen haben sofort zu unseren Jugendlichen einen Draht gefunden und alle haben super mitgemacht. Einfach toll, was man nur mit Rhythmus und Sprache machen kann! Am Ende kamen auch noch andere Klassen dazu, mit dem Ergebnis, dass am Ende alle (Kinder, Lehrer,...) außer Rand und Band waren. Herr Neininger hatte im Vorfeld noch ein afrikanisches Lied gesungen und das haben die Gäste dann auch noch aufgegriffen. Also, einfach eine mitreißende, motivierende Veranstaltung, bei der ein großes kulturelles Miteinander gelebt und gefeiert wurde!" (Konrektorin Beate Renz, Merklingen).
Einen Eindruck von den Begeisterung in Weil der Stadt bekommt auch durch einen Radiobericht, der hier als MP3-File zur Verfügung steht.

M.U.K.A. - Project muss 22 neue Kinder "finanzieren"
M.U.K.A.-Project ist eine Institution in Hillbrow, einem der Brennpunkt-Stadtteile in der Innenstadt Johannesburgs. Mehr als 50 Kinder, 30 Jugendliche und 15 junge Erwachsene proben in drei Gruppen Theaterstücke und Tanzchoreographien. Sie machen Musik, organisieren Workshops, trommeln, texten und tanzen. Aus der Handvoll Straßenkinder von einst sind professionelle Theater- und Projektmanager geworden.
In den ersten Monaten des Jahres 2010 sind 22 Kinder neu zum M.U.K.A.-Project gekommen. Diese Kinder stammen aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die meisten kommen aus kaputten Familien, einige sind Waisen, viele haben Gewalt und Missbrauch erfahren. Alle diese Kinder sind mit HIV infiziert oder durch den Tod von Familienangehörigen indirekt von HIV und Aids betroffen. Aus diesen Gründen brauchen sie eine besondere Unterstützung, die über die theaterpädagogische Arbeit weit hinausgeht. Das M.U.K.A.-Project benötigt für diese Kinder dringend finanzielle Hilfe für Schulgebühren, warme Mahlzeiten, Schlafplätze und psychologische Betreuung.
 

Titel der Dokumentation "Kinder der Mine"Die Kinder der Mine
Seit 2002 hat die GSE e.V. enge Verbindungen zu COMPA in El Alto (Bolivien). Mehrfach wurde z.B. 'Teatro Trono' nach Berlin eingeladen. Anlässlich der erneuten Zusammenarbeit mit Teatro Trono in Berlin und Brandenburg im vergangenen Jahr hat die GSE eine 16-seitige vierfarbige Dokumentation veröffentlicht. "Die GSE und Teatro Trono bzw. dessen Träger COMPA (Comunidad de productores en artes – Gemeinschaft Kunst Produzierender) verbindet inzwischen viel mehr als die regelmäßigen Touren einer Theatergruppe in unserer Region." heißt es in der Broschüre. "Wir planen ein gemeinsames Bildungsprojekt in El Alto – einen zu einem mobilen Lern- und Kulturzentrum umgebauten Bus, der marginalisierte Kinder und Jugendliche an alternative Lernangebote heranführen wird."
Die Dokumentation mit vielen Fotos und kurzen Erläuterungen zu einigen Theaterszenen der Gruppe kann hier als PDF-Datei (1,4 MB) heruntergeladen werden.

Arbeitsmaterial zu Südafrika
Die GSE (Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit e.V.) in Berlin hat zur Vorbereitung auf die Begegnung mit MUKA-Project im Juni in Berlin ein 8-seitiges Info zusammengestellt, das über die Geschichte des Landes, Staat und Politik, Kultur, Wirtschaft und Armut informiert. Darüber hinaus findet man dort auch Informationen zu MUKA- Projekt und zum Theaterstück "No Dumping".
Das Info kann hier als PDF-Datei, die dann eine Kopiervorlage ist, heruntergeladen werden.


YES-Theatre aus Palästina kommt im Herbst!
Logo des "Yes-Theatre" aus HebronMit einer eigenen Inszenierung für die KinderKulturKarawane kommt ein 4-köpfiges Ensemble des YES-Theatre aus Hebron vom 13.09. - 19.10.2010 nach Deutschland und Österreich. Vier junge Freunde leben im 0,27qkm großen Flüchtlingslager „al Fawwar“, einer „Übergangsheimat“ für mehr als 8.000 Menschen. Sie spielen „Leben im Flüchtlingslager“ und nehmen jede neue Situation gerne auf, um sie in sich immer weiter entwickelndes Spiel zu integrieren. Allerdings werden sie vom Leben unter militärischer Besatzung immer wieder aus ihren „kleinen Fluchten“ in ihre aktuelle Realität zurück geholt.
So schaffen sie es nicht, sich mit ihren Plänen von der Gegenwart der palästinensischen Gesellschaft abzukoppeln. Dennoch stürzen sie sich immer wieder voller Energie in imaginäre Räume mit einem fesselndem Mix aus Palästinensischer Folklore, Tanz, Liedern und zeitgenössischer Jugendkultur.
Die Inszenierung lebt von dem biografischen Material der vier jungen Darsteller ebenso wie von ihrer immensen Phantasie und der nicht minder großen Begeisterung.

Kultur und Peer-Learning für die Integration
Kulturelle Ansätze und Peer-Learning sind zunehmend als pädagogischen Methoden vor allem in der informellen Bildung akzeptiert. Als ausgezeichnetes und erfolgreiches Beispiel gilt die KinderKulturKarawane. Sozio-ökonomisch benachteiligten jungen Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika präsentieren kulturelle Darbietungen wie Musik, Tanz, Theater und Zirkus für Jugendliche, junge Erwachsene und anderes Publikum in Europa und gewähren Einblicke in ihren Lebens-Alltag und ihre Visionen für eine bessere Zukunft, vermitteln aber auch Eindrücke der Chancen für eine soziale Integration durch diese Aktivitäten. Zusammen mit dem "Institut equalita e.V." in Köln, dem "Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation" VIDC (Österreich), SPOR Media (Dänemark), das Ekvilib Institut (Slowenien), die Foundation for Development of the Cultural and Business Potential of Civil Society (Bulgarien) und People against Racism (Slowakei) wird im Rahmen einer Grundtvig Lernpartnerschaft im Programm für Lebenslanges Lernen der Europäischen Union die Umsatzbarkeit solcher Projekte in der Bildungsarbeit in Europa geprüft und entwickelt.

Kulturelle Vielfalt braucht Verständigung - "Lernen bewegt Welten 9"
"Die KinderKulturKarawane ist ein Projekt, das in herausragender Weise dazu beiträgt, die Grenzen in den Köpfen zu öffnen. Und das mit einem relativ einfachen Konzept: die KarawanenAkteure schaffen direkte Kontakte und gemeinsames Erleben", schreibt die Hamburger Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck im Vorwort der  Broschüre "Lernen bewegt Welten 9", die die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt im Rahmen der "Initiative Hamburg lernt Nachhaltigkeit" über die KinderKulturKarawane herausgegeben hat. "Die vorliegende Broschüre", so Frau von Welck, "stellt Ihnen die Arbeit der Karawane in Hamburg vor. Eine Arbeit, die Wissen vermittelt, neue Erfahrungen ermöglicht und deutlich macht: individuelles Handeln hat globale Auswirkungen. Im offenen und respektvollen Kontakt ermöglicht die KinderKulturKarawane eine Annäherung an die Vision eines friedlichen, gleichberechtigten Miteinanders der Kulturen und das ist ein großartiger Beitrag. Hamburg braucht weltoffene Menschen, die kulturelle Vielfalt als Bereicherung erkennen. Hamburg lebt von der Freiheit der Kultur und der Kulturen."
Sie können den 8-Seiten-Flyer (DIN A 4) gerne bei uns bestellen. Oder Sie laden ihn als PDF-Datei auf Ihren PC (1,2 MB)

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